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uit:
Advent (1897)
Du
meine heilige Einsamkeit,
du
bist so reich und rein und weit
wie
ein erwachender Garten.
Meine
heilige Einsamkeit du -
halte
die goldenen Türen zu,
vor
denen die Wünsche warten.
*
Du
arme, alte Kapelle
mit
deiner verstaubten Zier -
der
Frühling baut eine helle
Kirche
neben dir.
Viel
frierende Frauen hinken
in
deine Weihrauchruh,
draußen
die Kinder winken
allen
Rosen zu.
*
Manchmal
fühlt sie: Das Leben ist groß,
wilder,
wie Ströme, die schäumen,
wilder,
wie Sturm in den Baümen.
Und
leise läßt sie die Stunden los
und
schenkt ihre Seele den Träumen.
Dann
erwacht sie. Da steht ein Stern
still
überm leisen Gelände,
und
ihr Haus hat ganz weiße Wände -
Da
weiß sie: Das Leben ist fremd und fern -
und
faltet die alternden Hände.
*
Jij,
mijn heilige eenzaamheid,
je
bent zo zuiver, rijk en wijd
als
een tuin bij het ontwaken.
O,
eenzaamheid, vol heilig licht
hou
toch de gouden deuren dicht
waarvoor
de wensen wachtend waken.
*
Jij
arme, oude kapel
met
je verstofte sier -
de
lente bouwt een hel-
verlichte
kerk hier.
Vrouwen
sloffen kouwelijk
door
je wierook en je rust,
hierbuiten
is kindergeluk
en
van rozen de geurenlust.
*
Soms
voelt ze: Het leven is groots,
wilder
als schuimende stromen,
wilder
als storm in de bomen.
En
zacht laat ze de uren los
en
schenkt ze haar ziel zoete dromen.
Dan
ontwaakt ze. Daar staat een ster
hoog
boven de stille landen,
en
haar huis heeft schelpwitte wanden -
Dan
weet ze: Het leven is vreemd en ver -
en
vouwt haar gerimpelde handen.
*
Avent
(1897)
O
ma sainte solitude,
tu
est riche, vaste et pure
comme
un jardin qui s’éveille.
O
ma sainte solitude,
tiens
fermées les portes d’or
devant
quoi les désirs veillent.
*
Pauvre
chapelle effritée
aux
parures de poussière,
le
printemps dresse une claire
église
à tes cotés.
Quelques
femmes grelottantes
trottinent
dans ton encens.
Mais
au-dehors les enfants
font
des signes aux roses.
*
Parfois
elle sent : la vie est grande
mais
sauvage, tels des fleuves qui écument,
mais
sauvage, telle tempête dans les arbres.
Et
doucement, lâchant les heures,
elle
offre son âme aux rêves.
Puis
s’éveille. Une étoile alors
éclaire
en silence la terre discrète,
sa
maison a des murs tout blancs -
Et
elle sait : la vie est lointaine, inconnue -
et
elle joint ses mains fripées.
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